Durchwachsene Leistung im 1. Testspiel
Matthias Icha, 19.02.2009
Testspiel der C-Junioren
SV Blau-Weiß`90 Neustadt – 1.FC Gera 03 2:5 ( 1:1 )
Tore: M.Grube , F.Anton
Im ersten Testspiel nach der Winterpause, trafen die Orlastädter auf die Jungen aus Gera. Auf dem leicht mit Schnee bedeckten Kunstrasenplatz in Neustadt, fanden beide Teams für diese Jahreszeit recht ordentliche Bedingungen vor. In der Anfangsviertelstunde hatten die Gastgeber Riesenprobleme und wirkten völlig unsortiert. Fest in die eigene Hälfte geschnürt, war es nur eine Frage der Zeit, wann der erste Gegentreffer fällt. So geschehen in der 16.min, die Gästeführung. Danach sortierten sich die Blau-Weißen zunehmend und fanden besser in diese Partie. In der 26.min konnte M.Grube für den Gastgeber ausgleichen. Danach entwickelte sich bis zur Pause ein ausgeglichenes Spiel. Nach der Pause die Gäste wieder mit dem besseren Start und der 1:2 Führung für Gera, unmittelbar nach Wiederanpfiff. Einen schönen Angriff der Platzherren, vollendete F.Anton in der 40.min zum erneuten Ausgleichtreffer der Heimelf. Danach war ein Kräfteverschleiß bei den Hausherren unübersehbar. Gera nun konditionell und spielerisch klar überlegen, in der Folgezeit Einbahnstraßenfußball in Richtung Neustädter Gehäuse. Folgerichtig fielen Gegentreffer zum 2:3 in der 43. und 2:4 in der 46. min. In der 48. min entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß für Neustadt, doch diesen vergab F.Anton kläglich. Gera danach fast nur noch in der Neustädter Spielhälfte , der Gastgeber kam nur noch zu gelegentlichen Kontern. Doch diese teilweise gut angelegten Konter verpufften meist wirkungslos, da einige Spieler in diesen Situationen egoistisch und leichtfertig handelten. In der 67. min fiel noch das 2:5 , welches dann auch der Endstand war. Gera gewann verdient dieses Testspiel, auf Neustädter Seite sah man, wo es noch klemmt, diese Fehler werden sicherlich im Training abgestellt. Am Ende eine durchwachsene Partie der Neustädter Mannschaft, da es das 1.Testspiel nach der Winterpause war, sollte man mit der Gesamtleistung nicht unzufrieden sein.
Quelle:H.Jauch