SV Blau Weiss '90 Neustadt (Orla) e.V.

1.Männer : Spielbericht Thüringen Pokal, 3.R

SV BW Neustadt   FC Ein. Rudolstadt
SV BW Neustadt 1 : 4 FC Ein. Rudolstadt
(0 : 3)
1.Männer   ::   Thüringen Pokal   ::   3.R   ::   13.10.2018 (14:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Tom Schuhmann

Gelbe Karten

Carsten Plietzsch

Torfolge

0:1 (2.min) - FC Ein. Rudolstadt
0:2 (27.min) - FC Ein. Rudolstadt
0:3 (31.min) - FC Ein. Rudolstadt
1:3 (52.min) - Tom Schuhmann
1:4 (68.min) - FC Ein. Rudolstadt

Oberligist war eine Nummer zu groß

Spielbericht Achtelfinale Thüringenpokal

BW‘90 Neustadt (Orla)- FC Einheit Rudolstadt

Halbzeit 0:3, Endstand 1:4

 

Am Ende war alles so wie es vorher gedacht war und der Favorit setzt sich durch. Der zwei Klassen höher angesiedelte Oberligavertreter aus Rudolstadt hatten ebenso wie die Blau-Weißen aus der Orlastadt ihre eigenen Besetzungsprobleme.

Regisseur der Gäste Marco Riemer wurde auf Grund von Verletzungsproblemen geschont, so wie beim Gastgeber gleich 3 enorm wichtige Stammspieler kartenmäßig gesperrt waren.

Kaum angepfiffen, waren die Gastgeber schon im Rückstand und der Matchplan der Blau-Weißen war dahin. Nach 90 Sekunden konnte Sven Rupprecht die erste Gelegenheit nutzen und vollstreckt zur Führung (0:1, 2.). Wieder so ein verdammtes, schnelles Tor ließ Erinnerung an das Vorjahr aufblitzen. Und die Gäste aus der Residenzstadt legten nach, als Keeper Naujoks nach dem Freistoß mit Mühen klären kann (9.).

Dann auch der Hauch einer Neustädter Chance, als Käpnick versucht den Ball über den zu weit vor dem Tor agierenden Max Bresemann ins Tor zu befördern (21.).

Rudolstadt‘s Raúl Armaro setzt beim Konter den Ball an den Pfosten (22.) und im Gegenzug hat Pascal Kern nach einem feinem Zuspiel von Carsten Plietzsch die Riesenchance zum Ausgleich, als er mit seinem Schuss nur knapp das Rudolstädter Tor verfehlt (24.).

Der Gast aus Rudolstadt versuchte vornehmlich mit langen Bällen den Erfolg. Einen solchen hätte Bastou Talabidi klären können, aber Max Gehrmann spekuliert und kann den Ball zum Führungsausbau verwerten (0:2, 27.).

Der Oberligavertreter hat nicht überragend gespielt und trotzdem macht dann der Favorit es clever und stellt die Weichen in Richtung Auswärtserfolg.

Neustadt gab nicht auf und hatte erneut mit Pascal Kern die Kopfballchance zum Anschlusstreffer, als er den Freistoß von Daniel Meyer knapp am kurzen Pfosten vorbei legt (29.).

Dann die Vorentscheidung bereits in der ersten Hälfte, als ein erneuter langer Ball auf Schirrmeister von Tobias Grau nicht geklärt wird und der Rudolstädter Angreifer den Ball gekonnt annimmt und mit sattem Schuss vollendet (0:3, 31.).

Genau wie im Vorjahr nach 31 Minuten der klare Rückstand.

Mit der klaren Führung im Rücken konnten die Gäste ihr Spiel aufziehen. Im Zusammenspiel zwischen Tom Schuhmann und Marcel Käpnick verzieht der Routenier nur knapp. Rudolstadt konnte sich trotz der klaren Führung noch nicht sicher sein, weil die Grüttnerschützlinge trotz des Rückstandes nicht aufgaben und versuchten den Anschluss herzustellen.

Beim Gästeversuch von Güttich (37.) und Bismark (38.) stand Torhüter Dominik Naujoks goldrichtig bei der Abwehr der Chance.

Rudolstadt‘s Robert Bismark hat dann nochmals vor der Pause die Riesenchance zur Resultatserhöhung, als sein Versuch 5 Meter vor dem Neustädter Tor weit über die Querlatte geschossen wurde (40.).

Kurz vor dem Pausenpfiff hatte nochmals Pascal Kern nach Freistoß von Daniel Meyer die Torgelegenheit, aber sein Schuß geht am langen Pfosten vorbei (43.).

So ging es mit der klaren Führung des Favoriten in die Kabinen.

Nach Wiederbeginn dann der Funke der Hoffnung, als Tom Schuhmann im dritten Versuch den Anschlusstreffer erzielt (1:3, 52.).

Nach dem Anschlusstreffer konnten die Blau-Weißen in der zweiten Hälfte dem Favoriten Paroli bieten und dem Team von Trainer Holger Jähnisch fiel in dieser Phase wenig ein.

Erst ein erneuten Abwehrfehler kann der eingewechselte Leonard Gehrmann nutzen und stellt den alten Abstand wieder her (1:4, 78.).

Von hier an war der Käse gegessen und der Oberligavertreter verwaltet das Ergebnis bis zum Schlusspfiff.

Das bedeutet die zwar erwartete Niederlage, aber die Orlastädter konnten über weite Strecken dem hohen Favoriten Paroli bieten. Am Ende schlug die individuelle Klasse, die die Fehler der Neustädter Abwehr provozierten. Erneut schlugen die Orlastädter sich selbst und damit blieb eine Überraschung in der Achtelfinalbegegnung gegen den Oberligavertreter aus. Trotzdem konnten die Grüttnerschützlinge erhobenen Hauptes den Rasenplatz verlassen, was auch in Hinblick auf die kommenden Ligaaufgaben Selbstvertrauen geben könnte. adiv

 

Aufstellungen:

Neustadt:

Naujoks (TW), Schuhmann, Talabidi, Plietzsch (GK), Käpnick (80. Thuy), Meyer (70. Köhler), Lindig, Engler (C), Grau, Grimm (88. Dittrich), Kern

 

Rudolstadt:

Bresemann (TW), Schirrmeister, Güttich (C), Reetz, Röppnack, Gehrmann M. (54. Gehrmann L.), Bismark, Amaro (70. Hodek), Rühling, Rupprecht (69. Michl), Seturidze

 

Torfolge:

0:1 Rupprecht (2.), 0:2 Gehrmann M. (27.), 0:3 Schirrmeister (31.), 1:3 Schuhmann (52.), 1:4 Gehrmann L. (68.)

 


11.10.2018, Andreas Volbert

Achtelfinale auf der Roten Erde

Vorbericht Achtelfinale Thüringenpokal

BW‘90 Neustadt (Orla)- FC Einheit Rudolstadt

Samstag 13.10.18 14.00 Uhr, Sportplatz „Rote Erde“

 

Kampf um den Einzug in Viertelfinale wird ein Oberligist gefordert

 

Am Samstag ist wieder Pokalzeit auf der „Roten Erde“. Zu Gast ist dann der FC Einheit Rudolstadt, der als Tabellenzwölfter der NOFV-Oberliga Süd an die Orla kommt.

Jahrelang duellierten sich beide Mannschaften in den Meisterschaftsbegegnungen der Verbandsliga Thüringen. Dabei blieben den Orlastädtern jedoch Siege gegen die Residenzstädter versagt (2 Remis/3 Niederlagen).

Mit Beginn der Saison 2012 trennten sich die Wege, denn die Rudolstädter spielten seitdem in der NOFV-Oberliga Süd.

Die Mannschaft von Trainer Holger Jähnisch haben sich seitdem in der Oberliga etabliert. Nach den üblichen Anlaufproblemen haben die Rudolstädter in den letzten drei Jahren im oberen Tabellendrittel festgesetzt.

Auch wenn die aktuelle Saison noch Luft nach oben lässt, kommt eine spielstarke, junge Mannschaft an die Orla.

In der Oberliga waren die letzten vier Begegnungen nicht erfolgreich. Neben drei knappen Niederlagen konnten die Rudolstädter noch ein Remis erzielen.

In den beiden ersten Pokalrunden konnten jeweils Landesklassevertreter bezwungen werden. In der ersten Hauptrunde musste die SpVgg Siebleben mit 7:0 Toren daran glauben, während in der zweiten Hauptrunde der Herpfer SV beim 2:0 Sieg den Rudolstädtern schon mehr abverlangt hat.

In der vergangenen Pokalsaison kreuzten beide Teams in der 2. Hauptrunde die Klingen. Damals wurden die Residenzstädter ihrer Favoritenrolle gerecht und ließen den Orlastädtern bei ihrem 5:0- Sieg nicht die Spur einer Chance.

Nach einer halben Stunde lag man derzeit schon mit 3 Toren im Rückstand. Die Zahlen der Torminuten scheinen dabei etwas magisches zu haben. Tore fielen in der ersten Hälfte in der 3., 13. und 31. Minute, während die Zahlendreher der zweiten Hälfte sich auf die 78. und 87. Minute zielen.

Die Orlastädter haben sich in den letzten Ligaspielen, ergebnistechnisch nicht von der besten Seite präsentiert. Spielerisch gut mithaltend, wurden dann aber die Produktion der eigenen Fehler, den Grüttnerschützlingen zum Verhängnis.

Dies gilt es gegen den höherklassigen Gegner in der Pokalpartie zu minimieren, damit das Wunder, der Einzug ins Viertelfinale verwirklichen läßt.

In den Partien des Thüringenpokals behielten die Orlastädter gegen Teichel (2:0) und Sonneberg 51 (8:7 n.E.) die Oberhand.

In der Runde der letzten sechzehn befinden sich noch 10 Landesklasseteams, 1 Verbandsligist, 1 Oberligavertreter, 3 Regionalmannschaft und 1 Drittligisten.

Ob dann im Viertelfinale die Blau-Weißen nochmals im Lostopf landen, ist zwar fraglich, aber nicht unmöglich. Mit einer kämpferischen und couragierten Leistung besteht zumindest die Chance dazu.

Die Unterstützung der Blau-Weißen ist dabei unerlässlich und it dem Publikum im Rücken kann jeder noch ein bisschen mehr über seine Schmerzgrenze hinaus gehen.

Schiedsrichter der Begegnung wird Markus Drobe aus Hermsdorf sein, wenn die Begegnung am Samstag um 14.00 Uhr angepfiffen wird. adiv

 


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