SV Blau Weiss '90 Neustadt (Orla) e.V.

1.Männer : Spielbericht Thüringenliga, 27.ST (2014/2015)

SV Borsch   SV BW Neustadt
SV Borsch 1 : 1 SV BW Neustadt
(0 : 1)
1.Männer   ::   Thüringenliga   ::   27.ST   ::   25.05.2015 (15:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Frank Gerisch

Assists

Daniel Meyer

Gelbe Karten

Daniel Meyer

Zuschauer

300

Torfolge

0:1 (41.min) - Frank Gerisch (Daniel Meyer)
1:1 (82.min) - SV Borsch

Blau -Weiß entführt Punkte aus der "Festung" Borsch

Am 27. Spieltag der Köstritzer Verbandsliga Thüringen machten sich die Orlastädter auf die weite Reise in die schöne Rhön zum SV Borsch 1925.

Die Ulstertaler feierten am Pfingstwochenende ihr 90- Jähriges Vereinsjubiläum und die Neustädter wollten den Gastgebern die Feierlaune ein wenig verderben.

Die Kriegerschützlinge hatten sich nach den drei Siegen in Folge vorgenommen, die Borscher in Ihrer "Festung" Sportpark An der Ulster zu ärgern. Dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, war aber gar nicht so einfach. Erheblich ersatzgeschwächt , mit nur zwei Auswechselern traten die Neustädter den Weg nach Westthüringen an.

Die rund 300 Zuschauer konnten dann gar nicht glauben, was Sie dann auf dem Feld sahen. Waren es die Nachwehen der Jubiläumsfeier, oder die Strapazen des Nachholspieles am Samstag gegen die Wismut aus Gera, aber auf alle Fälle kamen die Gastgeber schlecht in das Spiel rein.

Neustadt übernahm von Anfang an die Initiative und hatte die Riesenchance zur Führung durch Sylvain Gerold, der ein gut getimten Diagonalpass von Daniel Meyer aufnahm und allein auf Torhüter Kevin Kiel zustürmte, der aber dem jungen Angreifer den Schneid abkaufte und zur Ecke rettete, die aber nichts einbrachte (5. Minute).

5 Minuten später hätte Frank Gerisch die Kopfballchance zur Führung, aber erneut konnte Kevin Kiel die gute Chance vereiteln.

Es dauerte 15 Minuten bevor Borsch vor das Neustädter Tor kam, aber mit einer Abseitsstellung von Laibach endete.jetzt kamen die Gastgeber etwas besser ins Spiel, ohne aber zwingend zu werden. Einzig Robin Kind konnte einen Hauch von Chance abschließen, als sein Kopfball übers Gehäuse ging (19. Minute).

10 Minuten konnten die Gastgeber das Neustädter Übergewicht im Mittelfeld neutralisieren. Zum Ende der ersten Hälfte zogen die Orlastädter das Tempo wieder an und kamen durch Käpnick's Hinterhaltschuß (27. Minute) und dem abgeblockten Schuß von Opel (30. Minute) zur Möglichkeit der Gästeführung.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff konnte Daniel Meyer mit seinem Diagonalpass auf die linke Seite Gerisch toll in Szene setzen, der den Ball am Borscher Keeper in die Maschen spitzelte (41. Minute).

Mit einer verdienten Führung ging es in die Kabinen. Borsch zeigte sich ob der Leistung des Tabellenletzten beeindruckt und konnte der Neustädter Spielweise nicht viel entgegensetzen.

Trainer Harald Krieger stellte sein Team auf eine heiße zweite Hälfte ein. Der SV Borsch kam dann auch besser aus der Halbzeitpause und wurde wesentlich gefährlicher als in der ersten Hälfte. Neustadt's Abwehrordnung schwankte, fiel aber nicht. Die Ulstertaler hatte mehrfach die Möglichkeit zum Ausgleich, als die Unordnung in Neustadt's nicht genutzt wurde (49. Minute).

Es entwickelte sich ein ein munteres Spielchen im Mittelfeld, ohne aber wirkliche Torgefahr auf beide Torhüter zu entwickeln.

Bertram Laibach verlängerte per Kopf auf Martin Gimpel, der das Spielgerät am Neustädter Keeper vorbei ins Netz zum Ausgleich beförderte (82. Minute).

Borsch gab sich in dieser Partie niemals auf und wurde am Ende des Spiels mit dem Ausgleich belohnt.

Mirko Horn hat dann die letzte Möglichkeit der Partie, als eine "Flanke" sich über den Borscher Torhüter auf die Querlatte senkte.

Die Blau-Weißen konnte die gute Leistungen der letzten Wochen mit einem Auswärtspunkt der Extraklasse vergolden. Daß der Geist der Truppe intakt ist, zeigen die Leistungen der letzten Spieltage. Die Neustädter Mannschaft gibt sich niemals auf und versucht sich anständig aus Thüringens höchster Fußballliga zu verabschieden. Auch in den letzten 3 Thüringenligaspielen werden die Neustädter Gegner sich auf eine harte Gegenwehr einstellen müssen. Adi Volbert





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