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SV Blau Weiss '90 Neustadt (Orla) e.V.
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1.Männer : Spielbericht Thüringenliga, 17.ST (2010/2011)

SV BW Neustadt   FC Motor Zeulenroda
SV BW Neustadt 1 : 1 FC Motor Zeulenroda
(0 : 1)
1.Männer   ::   Thüringenliga   ::   17.ST   ::   19.02.2011 (13:30 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Maximilian Nagel

Gelbe Karten

Franz Rocktäschel, Martin Svitak, Benjamin Bahner

Gelb-Rote Karten

Martin Svitak (84.Minute)

Zuschauer

175

Torfolge

0:1 (04.min) - FC Motor Zeulenroda
1:1 (90.min) - Maximilian Nagel

Punkteteilung hilft beiden Teams nicht weiter

Remis im Kellerduell !

- Ausgleichstreffer in buchstäblich letzter Sekunde durch Maximilian Nagel –

Am 17. und letzten Spieltag der Hinrunde der Köstritzer-Liga Thüringens trafen mit dem SV Blau-Weiß 90 Neustadt und der SG Zeulenroda/Triebes zwei alte Rivalen in einem Punktspiel wieder aufeinander.

Für beide Kellerkinder der Verbandsliga ein „Sechs-Punktespiel“, um den Anschluss zu weiteren Abstiegskandidaten nicht schon vorzeitig zu verlieren. Diese äußerst kritische Ausgangssituation sollte auch den gesamten Spielverlauf kennzeichnen. 175 Zuschauer unter Leitung von Referee C.Östreich (Sommeritz) sahen ein sehr zerfahrenes und hart geführtes Treffen, was jedoch von der Spannung lebte.

Überraschend für die Gastgeber ging der Gast bereits in der 4.Spielminute in Führung. T.Pohl wurde im Strafraum präzise angespielt und sein platzierter Hochschuss aus halbrechter Position schlug unhaltbar im langen oberen Toreck ein. Erste nennenswerte Aktion für die Orlastädter in der 7.Minute, da wurde ein Schuss des Blau-Weiß Kapitäns M.Käpnick noch rechtzeitig abgewehrt. In der 12., 21. und 31.Minute machte D.Opel durch Freistöße auf sich aufmerksam, die entweder zu Eckbällen führten oder das Tor knapp verfehlten. L.Jasiak und F.Rocktäschel konnten jeweils in der 36. bzw. 41.Spielminute zwei gute Schusschancen innerhalb des Strafraumes nicht zum Ausgleich verwerten, wobei der Torwart der Zeulenrodaer J.Kutzner gut reagierte. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit hatten die Gäste die Möglichkeit nach einem Eckball per Kopf auf 0:2 zu erhöhen, aber zum Glück für den Gastgeber strich der Kopfball am kurzen Pfosten vorbei. Mit einer leichten Feldüberlegenheit des Gastgebers – herausge-

Spielte große Torchancen blieben Mangelware ! – gingen beide Teams in die Kabinen. Die Spielgemeinschaft führte nicht unverdient.

Die Torhüter sollten im zweiten Spielabschnitt eine entscheidende Rolle einnehmen. Zeulenroda kam schwungvoll in die Partie und erarbeitete sich in der 46.Minute durch M.Göbel eine gute Einschusschance aus Rechtsaußenposition; Neustadts Keeper R.Müller reagierte raktionsschnell und verhinderte somit das 0:2. In der 48.Minute setzte sich Neuzugang R.Kisa energisch an der Grundlinie durch und spielte das Streitobjekt präzise M.Käpnick auf den Fuß, der leider das fast leere Tor nicht traf. Das hätte der Ausgleichstreffer sein müssen ! Anschließend strich ein Kopfball von M.Käpnick nach einem Eckball knapp übers Tor. Es war nicht der Tag des bisher besten Torschützen von Blau-Weiß in der höchsten Spielklasse Thüringens. In der 51.Minute zeigte der Schiedsrichter nach Foulspiel auf den Elfmeterpunkt. Der Kapitän der Gäste M.Schulz legte sich den Ball zurecht und versuchte die Spielentscheidung herbeizuführen. Unser Torhüter R.Müller, er verkörpert absolutes Liga-Niveau, parierte erstklassig und hielt dadurch sein Team im Spiel. Der Gastgeber forcierte nun weiter das Tempo und erkämpfte sich eine klare Überlegenheit, aber ohne zählbaren Erfolg, denn auch einen platzierten Kopfball von B.Bahner konnte J.Kutzner in der 71.Minute großartig halten. Eine der besten Kombinationen - über mehrere Stationen lief der Ball – führte in der 86.Minute auch nicht zum verdienten 1:1; der eingewechselte M.Thuy bediente in Strafraumhöhe M.Käpnick, sein Direktschuss ging wenige Zentimeter über den Torbalken. Die meisten Anhänger aus beiden Lagern rechneten schon mit dem Erfolg Zeulenrodas. Das Fußball-Latein besagt:“ Ein Spiel besteht aus neunzig Spielminuten und es ist erst beendet, wenn der Referee abpfeift !“ Die 90.Spielminute brach an und M.Nagel kam in etwa 35 Meter vor dem gegnerischen Tor in Ballbesitz, er schlug den Ball in Richtung Gästetor, wo der im bisherigen Spielverlauf sichere Torwart J.Kutzner sehr weit vor dem Tor stand und der Ball somit über ihn sprang; erst hinter der Torlinie, was der Schiedsrichterassistent sofort anzeigte, versuchte er den Ball aus dem Tor zu werfen, aber M.Thuy schob ihn endgültig in die Maschen. Schütze des kuriosen, glücklichen, aber verdienten Ausgleichstreffer ist M.Nagel.

Nach dem Abpfiff konnte keiner so richtig jubeln, denn beide Teams haben durch dieses Unentschieden ihre Abstiegsplätze nur zementiert, was andere Kontrahenten erfreuen wird. Ullrich Heckel


Quelle: U.Heckel
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