SV Blau Weiss '90 Neustadt (Orla) e.V.
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1.Männer : Spielbericht (2014/2015)

Thüringenliga
28. Spieltag - 30.05.2015 15:00 Uhr
SV BW Neustadt   FSV Martinroda
SV BW Neustadt 0 : 2 FSV Martinroda
(0 : 1)

Spielstatistik

Gelbe Karten

Felix Julius

Zuschauer

95

Torfolge

0:1 (38')FSV Martinroda
0:2 (84')FSV Martinroda

Neustadt verliert Heimspiel

3 Spieltage vor Saisonende wollten die Blau-Weißen gegen die spielstarke Mannschaft vom FSV Martinroda ihre Serie von vier ungeschlagenen Spielen fortsetzen. Trainer Harald Krieger musste auf Stammspieler Daniel Meyer wegen seiner 5. Gelben Karte verzichten. Aber auch die Gäste konnte nicht in Bestbesetzung antreten, weil Michael Habichhorst ebenfalls eine Gelbsperre absaß und ihr Goalgetter Konrad Bosse (15 Treffer) verletzungsbedingt pausieren mußte.

Beide Mannschaften begannen die Begegnung verhalten. Die erste Chance des Spiels hatte dann der Gastgeber, als Sylvain Gerold auf Links angespielt wird und sein straffer Schuss vom starken Martinrodaer Torhüter Sebastian Bach unter vollem Einsatz zur Ecke geklärt wurde (13. Minute).

Dann waren die Gäste am Drücker, als Alexander Mankel zweimal die Chance zur Gästeführung hatte. Bei der erste Chance rutscht ihm freistehend im Zentrum der Ball über den Scheitel (16. Minute) und nur 2 Minuten später kann er allein auf Torhüter Müller zulaufend den Ball nicht im Tor unterbringen.

Die nächste Riesenchance der Gäste entsprang dann mehr dem Zufall, als Keeper Robert Müller einen langen Ball wieder fallen ließ und Benjamin Hertel den Ball gedankenschnell aber nur an den Pfosten setzte(21. Minute).

Dann übernahmen die Gastgeber wieder die Initiative und hatten mit Gerisch's Kopfball die beste Möglichkeit der ersten Hälfte zur Führung. Sandro Badermann hat sich auf der rechten Seite gut durchgesetzt und seine Flanke fand am langen Pfosten Frank Gerisch der aber dann den Ball aus spitzen Winkel nicht am Keeper vorbeibrachte (26. Minute).

Wenn Martinroda über die rechte Seite kam, wurde es gefährlich für die Orlastädter. Sylvain Gerold kann seinen Gegenspieler nicht stellen, seine Flanke geht an Freund und Feind vorbei und Benjamin Hertel hat am langen Pfosten keine Mühe den Ball über die Linie zur Halbzeitführung zu drücken (38. Minute).

Zwar hat Sandro Badermann noch kurz vor dem Halbzeitpfiff die Möglichkeit zum Ausgleich, aber die Eingabe von Opel, trifft er nicht voll und wird kurz vor dem Überqueren der Torlinie noch von einem Martinrodaer Abwehrspieler geklärt.

So ging eine kurzweilige Erste Hälfte zu Ende, in der die Zuschauer ein kurzweiliges Thüringenligaspiel sahen.

Trainer Harald Krieger appellierte an sein Team, die guten Leistungen der vergangenen Spiele wieder abzurufen und das Spiel ähnlich wie in Heiligenstadt zu drehen.

Die Mannen um Kapitän Marcel Käpnick kamen dann auch wesentlich besser aus der Kabine, als die Gäste aus dem Ilmkreis.

Sie erarbeiten sich Chance um Chance, hatten aber nicht das nötige Fortune im Abschluß.

Wieder war es Gerisch, dessen Kopfball in die Arme von Sebastian Bach landete (47. Minute). Der eingewechselte Felix Julius hatte die Doppelchance zum Ausgleich. Erst ging sein Schlenzer knapp am linken Pfosten vorbei (61. Minute), dann konnte der gut aufgelegte Keeper der Gäste seinen straffen Schuß zur Ecke lenken.

Die erste klare Chance der Ilmkreiser datiert aus der 63. Minute, als ein Konter in Überzahl nicht konsequent ausgespielt wird und von Pidvirnyi unter größtem Einsatz zur Ecke geklärt wurde.

Blau-Weiß wollte unter allen Umständen die Niederlage vermeiden und kämpfte erbittert um den Ausgleich, den Carsten Plietzsch per Kopf (73. Minute) und Frank Gerisch mit seinem Schuß aus der zweiten Reihe (76. Minute) möglich hatten.

Blau-Weiß Neustadt musste nun alles riskieren, um die drohende Niederlage abzuwenden. Jetzt offensiver werdend, ergaben sich nun die Möglichkeiten für die Gäste. Die Entscheidung fiel dann in der 84. Minute als der eingewechselte Routinier des FSV, Jörg Baranowski mit sattem Schuß aus 5 Metern Robert Müller keine Abwehrchance ließ.

So konnten die Ilmkreiser nach 90 Minuten, in einem gutklassigem Thüringenligaspiel jubeln und nahmen einen zwar glücklichen, aber am Ende nicht unverdienten Sieg mit nach Hause. Adi Volbert