1.Männer : Spielbericht
2. Spieltag - 08.08.2026 12:30 Uhr
| SV Schott Jena | SV BW Neustadt | |||
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3 | : | 3 | ![]() |
| (1 | : | 0) | ||
Aufstellung
| M. Walther (46' N. Jahn) |
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| J. Walther (88' A. Schwee) |
J. Wahl | ||
| R. Engler (46' E. Walther) (68' L. Schumann) |
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| F. Künzel | P. Wittwer (86' T. Grau) |
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| F. Seidel | B. Grimm | ||
| A. Kacar | R. Talabidi | ||
| M. PaulC | |||
Spielstatistik
Tore
Bernhard Grimm, Josia-Levi Walther, Elia WaltherAssists
Josia-Levi Walther, Jonas Wahl, Luca SchumannGelbe Karten
Maximilian Paul, Fabien Seidel, Azad Kacar, Peter Wittwer, Moses Walther, Luca SchumannZuschauer
130Torfolge
| 1:0 (35') | SV Schott Jena |
| 2:0 (55') | SV Schott Jena per Elfmeter |
| 2:1 (65') | Elia Walther (Jonas Wahl) |
| 2:2 (75') | Josia-Levi Walther (Luca Schumann) |
| 2:3 (81') | Bernhard Grimm (Josia-Levi Walther) |
| 3:3 (90') | SV Schott Jena per Elfmeter |
++++ 2. SPIELTAG 11 teamsports Thüringenliga
Spielbericht 2. Spieltag 11teamsports Thüringenliga
Schott Jena- Blau-Weiß’90 Neustadt (Orla)
Halbzeit 1:0, Endstand 3:3
Blau-Weiߑ90 bringt den Meister ins schwanken
Im Topspiel der Offensivreihen der vergangenen Saison konnte man von einem tollen Thüringenligaspiel ausgehen. Am Ende steht ein Punktgewinn der Orlastädter, wo durchaus mehr möglich war.
Die Historie beider Mannschaften zeigte einen klaren Favoriten. Der Meister und Gastgeber des 2. Spieltages verweist nicht zu Unrecht auf eine außerordentliche Bilanz gegenüber den Orlastädtern.
Blau- Weiß‘90 kann machen, was es will, am Ende geht Schott als Sieger vom Platz. Das war sicher auch in den Köpfen der Glaswerker so drin und nach der Halbzeitführung hat sich das wohl auch manifestiert.
Aber von Beginn an. Trainer Jürgen verfolgte einen klaren Plan, der den Meister vor Probleme stellen sollte. Zuerst wurde auf Dreierkette gestellt und es rückten im Vergleich zur Erfolg gegen den Vizemeister in der Vorwoche gleich 4 Neue in den Startkader. Verwunderung an den Seitenlinien, denn mit Elia Walther und Niklas Jahn ließ er gleich mal 2 starke Offensivleute auf der Bank. In dem Vertrauen trotzdem mit einem sehr guten Startkader in die Begegnung zu gehen, auch gegen den Meister, entwickelt sich ein sehr ansehnliches Spiel auf hohem Liganiveau.
Schott kam zunächst besser in die Partie und trieb vor allem mit seinem Flügelspielern Wellmann und Bobkiewicz die Offensivbemühungen der Glaswerker voran, um im Zentrum Bock zu bedienen.
Standards waren sofort gefährlich. Die Ecke bringt Miatke ins Zentrum, wo Haase am höchsten steigt und knapp über den Querbalken trifft (9.). Bock war es dann auch, der Torhüter Maximilian Paul zur Glanztat zwingt (20.). Dann ist es Lindner, dessen Schuss Maximilian Paul zur Glanztat zwingt und sein 2. Versuch geht an den Pfosten (27.). Das hätte die Führung sein können.
Die hat aber ebenso Felix Künzel auf dem Fuß, als er von Josia Walther geschickt wird, nach innen zieht und sein Schuss dann aber von Torhüter Pfeil entschärft wird (31.).
In der nächsten Szene macht es dann Schott besser. Klauser ist schnell auf der linke Seite unterwegs, im Zentrum steht Bock zwischen den Abwehrleuten goldrichtig und bringt die Hausherren in Führung (1:0, 35.).
Josia Walther hat dann kurz vor dem Pausenpfiff die Möglichkeit, per Freistoss das Resultat zu ändern, aber sein Freistoss, zentral aus gut 20 Metern, streicht nur knapp über den Querbalken (42.).
So ging es mit der knappen, aber doch verdienten Führung der Hausherren in die Kabine.
Jürgen Walther konstatiert: „Wir hatten keine gute erste Halbzeit, in der uns Jena auch hätte kalt machen können und das mussten wir überstehen.“
Mit Beginn der zweiten Hälfte brachte er dann Elia Walther und Niklas Jahn und die wurde dann aus Neustädter Sicht auch wesentlich besser. Ebenso wurde nun auf Viererkette umgestellt, was neue Impulse setzen sollte.
Der Sprecher verkündet gerade seine Einwechselung, da hat Niklas Jahn den Ausgleich auf dem Fuß, als er die Ecke von Josia Walther auf den Querbalken setzt (46.).
Die zweite Hälfte geht dann an die Blau-Weißen Jungs. Jena jetzt nicht mehr so souverän, wie noch in der ersten Hälfte. Doch zunächst blieben die Glaswerker noch am Drücker. Lindner setzt sich auf der linken Seite durch und findet den Kopf von Bock, der sein Ziel nur knapp verfehlt (51.).
Kurz darauf nimmt er die Berührung von Bernhard Grimm dankend an und bekommt einen Strafstoß zugesprochen, den er dann auch selbst sicher verwandelt (2:0, 55.).
Jetzt schienen die Messen gelesen, aber dann kam das neue Neustadt, der Wille einer Mannschaft. Blau- Weiß ´90 kämpft weiter und wird schließlich belohnt.
Jonas Wahl kämpft sich auf der rechten Seite durch flankt in die Mitte, wo Elia Walther sich freiläuft und mit links zum Anschlusstreffer trifft (2:1, 65.).
Als er den Ball nehmen will, um den Wiederbeginn zu forcieren, trifft Torhüter Pfeil ihn, so dass Elia Walther mit Luca Schumann verletzt ausgetauscht werden musste.
Niklas Jahn hat dann den Ausgleichtreffer vor sich, aber Torhüter Pfeil vereitelt das mit einer tollen Parade (68.).
Der eingewechselte Luca Schumann ist schnell auf der linken Seite unterwegs und flankt ins Zentrum, wo Josia Walther sich gegen 3 Gegenspieler durchsetzt und zum umjubelten Ausgleich trifft (2:2, 75.).
Neustadt wollte jetzt mehr und setzt weiter auf Offensive.
Klauser legt Josia Walther auf der rechten Seite. Den fälligen Freistoss bringt der Gefoulte selbst vor das Tor und trifft den Kopf von Bernhard Grimm, der mit seinem Treffer das Spiel dreht (2:3, 83.).
So nah an einem Dreier waren die Orlastädter seit 14 Jahren noch nicht. Aber dieses Spitzen spiel hielt alles, was es im Vorhinein versprach und war noch nicht beendet.
Ab jetzt war verteidigen angesagt.
Greif setzt dann seinen Kopfball auf das Gebälk (85.).
Es fehlt nur noch 1 Minute an der Überraschung , als Wellmann mit Geschwindigkeit in den Strafraum eindringt und Ramizi Talabidi, auf den sich die Jenaer Spieler eingeschossen haben, etwas zu ungestüm versucht den Ball zu klären. Schiedsrichter Läsker zeigt aber nicht ganz zu unrecht auf den Punkt. Da halfen auch die heftigen Proteste der Blau-Weißen nichts. Den Strafstoß verwandelt Schott´s Kapitän Miatke souverän zum Ausgleich (3:3, 90.). Selbst das war ein Sieg für die Orlastädter gleichzusetzen, die den Meister zum Wanken brachten.
In der Schlussminute noch der letzte Neustädter Angriff, wo Niklas Jahn im Jenaer Strafraum klar von den Beinen geholt wird, aber sowohl die Linie, als auch Schiedsrichter nicht reagierten ließen einen faden Beigeschmack im Spiel.
So endet eine lange Serie der Glaswerker und die Orlastädter feierten trotzdem diesen Punktgewinn, der hätte durchaus auch 2 Punkt höher sein können.
Am nächsten Sonntag geht es dann zum gebeutelten Wacker Nordhausen, die nach dem 0:7 Debakel gegen Schott in Geratal ihren 1. Ligapunkt einfahren konnten.
Jürgen Walther nach dem Spiel.
„wir haben hier vom Spielverlauf vermutlich 2 Punkte verloren, aber was hängen bleibt, ist dass wir nach einer nicht ganz so guten ersten Hälfte, wo wir hier durch das Sportzentrum geführt wurden, zurück gekommen sind. Wir haben uns in der 2. Hälfte dagegen gestemmt haben, wie wir dann als Mannschaft aufgetreten sind, waren wir auch zielstrebiger. Zum Schluss haben wir uns den Punkt redlich verdient und zur Wahrheit gehört auch dazu, dass Niklas auch den Elfer hätte kriegen müssen. Kriegt er aber nicht und das sind dann die Spiele, die wir in den vergangenen Jahre vermutlich noch verloren hätten. Wir hatten sicherlich auch Glück in der 1. Hälfte und dann kommen wir so zurück und verdienen uns einfach mal diesen Punkt, den nach uns hier nicht viele holen werden.“
SV SCHOTT Jena – SV Blau-Weiß 90 Neustadt/Orla 3:3
SV Blau-Weiß 90 Neustadt/Orla: Maximilian Paul, Ramizi Talabidi, Fabien Seidel, Azad Kacar, Bernhard Grimm, Peter Wittwer (86. Tobias Grau), Josia-Levi Walther (88. Andreas Schwee), Felix Künzel, Jonas Wahl, Robin-Lee Engler (46. Niklas Jahn), Moses Walther (46. Elia-Abraham Walther) (68. Luca Schumann) - Trainer: Jürgen Walther - Co-Trainer: Thomas Kellner
Schiedsrichter: Steffen Läsker (Wünschendorf) - Zuschauer: 130
Tore: 1:0 Dominik Bock (35.), 2:0 Dominik Bock (55. Foulelfmeter), 2:1 Elia-Abraham Walther (65.), 2:2 Josia-Levi Walther (75.), 2:3 Bernhard Grimm (81.), 3:3 Nils Miatke (90. Foulelfmeter)
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