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SV Blau Weiss '90 Neustadt (Orla) e.V.
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D-Junioren : Spielbericht Bezirksliga Ost, 5.ST (2007/2008)

SV Jena-Zwätzen   SV BW Neustadt
SV Jena-Zwätzen 2 : 1 SV BW Neustadt
(1 : 0)
D-Junioren   ::   Bezirksliga Ost   ::   5.ST   ::   03.10.2007 (10:30 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Nils Meißner

Assists

Christian Semmler

Zuschauer

32

Torfolge

1:0 (08.min) - SV Jena-Zwätzen
2:0 (32.min) - SV Jena-Zwätzen
2:1 (39.min) - Nils Meißner (Christian Semmler)

Trotz einer Klasseleistung blieben die Punkte in Jena

Am Feiertag zur deutschen Einheit hatte Blau-Weiß Neustadt bei Ihrem Punktspiel beim Tabellenzweiten SV Jena-Zwätzen leider keinen Grund zum feiern.
Im vorgezogenen Spiel gegen die starken und bisher ausnahmslos siegreichen Jenaer, hatten sich die Neustädter vorgenommen, aus einer dicht gestaffelten Abwehr, Akzente nach vorn zu setzen, um vielleicht eine kleine Überraschung zu landen. Mit der Anfangsformation Andre Wolfram im Tor, Fabian Thümmel, Nils Meißner und Benjamin Sippach in der Abwehr, Josephine Koch, Maurice Grube, John Zander und Christian Semmler im Mittelfeld und Angriff sollte das Unternehmen „Punktgewinn“ gelingen. Gleich von Anfang an, wurden die Jenaer unter Druck gesetzt, die sicherlich nicht diese Neustädter Mannschaft erwartete. Jena konnte kaum seine Torgefährlichkeit der letzten Punktspiele entfalten. Mit einem Tordurchschnitt von 7 geschossenen und nur 1 erhaltenen Treffer pro Spiel war klar, dass Blau-Weiß Neustadt hier auf eine angriffslustige Mannschaft trifft, die auch in der Defensive ihre Qualitäten hat. Eine sehr gute Chance in der 4. Minute, nach einer Ecke, hereingetreten von Nils Meißner, auf den Kopf von Christian Semmler, konnte der sehr gute Torhüter der Jenaer entschärfen. Ein munteres Spiel zwischen beiden Teams, mit leichten Vorteilen für Neustadt, ließ auf einen Punktgewinn für die Blau-Weißen hoffen. Und dann kam die 8. Minute, ein Ballverlust im Mittelfeld und ein ungenügender Einsatz der Neustädter, brachte Jena-Zwätzen in Ballbesitz und blitzschnell vor das Neustädter Tor. Die Nummer 10 der Gastgeber, Phillip Träumer konnte allein auf das Neustädter Tor zulaufen und zum 1:0 einnetzen. Ein Tor aus dem Nichts!!! Bis dahin konnten die Jenaer nicht ein einziges mal aufs Neustädter Tor schießen.
Trotzdem steckten die Blau-Weißen den Kopf nicht in den Sand und griffen weiter munter an. In der 12. Minute hatte dann Christian Semmler die große Chance auszugleichen. Nach Zuspiel von "Josi" Koch nahm er Maß und verzog nur knapp links am Tor vorbei. Die leichte Feldüberlegenheit der ersten Hälfte konnte Blau-Weiß Neustadt leider nicht in Tore ummünzen. Ein klasse Spielzug in der 24. Minute in der Maurice Grube Christian Semmler in Szene setzte, wurde von dem heute sehr gut aufgelegten Torhüter der Jenaer gehalten. In der ersten Hälfte kamen die Zwätzener kaum vor das Neustädter Tor und trotzdem führten sie zur Halbzeit 1-0. In der Halbzeitpause versuchte Trainer Matthias Icha seine Mannen aufzurichten, da hier heute einiges möglich war, um den Favoriten aus Jena in Bedrängnis zu bringen. In der 2. Hälfte des Spiels konnten sich die Jenaer etwas vom Druck der Neustädter befreien. Nach einem, vom ansonsten gut leitenden Schiedsrichter, nicht geahndeten falschen Einwurf der Jenaer lief Jenas Jakob Dieckmann allein auf Torhüter Andre Wolfram zu und versenkte überlegt in der 32. Minute zum 2:0 für Jena-Zwätzen. Dann kam die stärkste Phase der Zwätzener. Im 2 Minutentakt kamen sie mehrmals gefährlich vor das Neustädter Tor. Torhüter Andre Wolfram, der heute ein sicherer Rückhalt für die Blau-Weißen war, musste mehrmals sein ganzes Können aufbieten, um einen größeren Rückstand zu verhindern. 34. Pfostenschuss für Jena. 36. Minute grandiose Parade von Andre Wolfram und nach einem sehr gutem Spielzug der Jenaer über die linke Seite krachte der Ball wieder an den linken Pfosten. Nur eine Minute später konnte Nils Meißner nach Vorlage von Christian Semmler den Ball gekonnt ins lange Eck zum 2:1 verkürzen. Es keimte wieder Hoffnung auf, hier heute doch eine Überraschung zu landen.
In der 42. Minute wurde dann Felix Winter für Fabian Thümmel eingewechselt und ein Umstellung innerhalb der Mannschaft sollte mehr Druck für die Offensive bringen. Josephine Koch zog sich auf den linken Verteidigerposten zurück und Felix Winter sollte sich mehr in den Angriff einbringen. Das Spiel wogte hin und her und Neustadt spürte, dass hier noch nicht alle Messen gelesen sind.
In der 49. Minute dann eine Schrecksekunde in der Neustädter Hintermannschaft. Jena hatte den Torjubel schon auf den Lippen. Die Nummer 11 Phillip Dieckmann lief allein auf Tormann Andre Wolfram zu, der seinen Schuss mit dem Fuß noch irgendwie zur Ecke lenkte. In der 53. Minute wurde nochmals Neustadts Max Lindig für John Zander eingewechselt, um die Offensive zu verstärken, damit hier noch das unmögliche erreicht wird.Nun entwickelte sich Dauerdruck der Neustädter .
Eine turbulente Endphase brachte nochmals die wacker kämpfenden Neustädter mehrmals gefährlich vor das Jenaer Tor. In der 53. konnte der Jenaer Keeper Theodor Kempe bravourös einen abgefälschten Schuss von Christian Semmler gerade noch zur Ecke klären. Eine Minute später lenkte der Jenaer mit einer Klasseparade den Ball an die Latte. In Spielminute 55 hielt der grandiose Torhüter der Jenaer einen Freistoß von Nils Meißner. Nur eine Minute später war dann wieder das Pech auf Seiten der Blau-Weißen, als Christian Semmler erneut nur das Lattenkreuz traf.Der Ball sprang von der Unterlatte an den Innenpfosten und zum Entsetzen der Gäste zurück ins Feld. In der turbulenten Schlußphase hatten die Gäste noch drei Eckbälle in Folge, wo das große Zittern auf Jenaer Seite war.
Jena sehnte sich den Abpfiff herbei, der die unglückliche Neustädter Niederlage besiegelte.
Fazit dieses Spiels war, dass die neu formierte Neustädter Mannschaft zwar erneut eine sehr gute Leistung ablieferte, aber trotzdem wieder mit leeren Händen da stand . Die Blau-Weißen forderten dem neuen Tabllenführer alles ab und können optimistisch in die Zukunft schauen. Bei Abruf einer solchen Leistung, wird man in Zukunft auch mehr Glück haben und seine Spiele gewinnen.


Quelle: A.Volbert
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